Die erste Tankstelle eröffnete 1888 in Wiesloch. Erst zwölf Jahre später entstanden weitere Verkaufsstellen für Kraftstoff. 1952 wurde der Tankwart zum Lehrberuf erklärt. Zum 1. Juli 2016 gab es in Deutschland 14.168 Straßentankstellen und 355 Autobahntankstellen.

Heute unterscheidet man zwischen Markentankstellen und freien Tankstellen: Markentankstellen sind an bestimmte Ketten gebunden. Diese gehören zu den großen internationalen Ölkonzernen Aral, Shell, Total und Esso, die im Branchen-Jargon A-Gesellschaften oder auch Farbengesellschaften genannt werden. Es kann sich aber auch um eine der vielen mittelständischen Ketten handeln (B-Farben). Viele dieser Mittelständler sind in Deutschland im Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen (Uniti) und/oder im Bundesverband freier Tankstellen (BFT) zusammengeschlossen. Als freie Tankstellen, markenlose oder weiße Tankstellen werden solche bezeichnet, die ihre Kraft- und Schmierstoffe im eigenen Namen und für eigene Rechnung verkaufen und die nicht in das Vertriebssystem einer Markenfirma eingegliedert sind.

Neben der klassischen Zapfsäule entwickeln sich die Tankstellen mehr und mehr zu modernen Drive-in-Dienstleistungszentren. Dabei verdienen die Tankstellenbetreiber heute immer weniger am Kraftstoff, während die Umsätze in den Shops und Waschanlagen steigen.

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